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Copy-paste – und fertig ist der Fake-Shop!

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Das ärgert uns

Zufällig stießen Herr M. und Frau J., die über einen eigenen Shop und über verschiedene Handelsplattformen im Internet Kinderkleidung verkaufen, auf einen anderen Kinderbekleidungs-Shop, bei dem sie ihre eigenen Produktbeschreibungen bis aufs Komma getreu wiedererkannten. Sie kontaktierten den Anbieter und forderten ihn auf, das zu unterlassen. Der Anbieter reagierte jedoch nicht.

Ein Impressum sucht man auf der Seite des Anbieters www.rosen-koenig-eventagentur-karlsruhe.de vergeblich. Zur Kontaktaufnahme steht nur ein Formular zur Verfügung. Die Versand-, Umtausch- und Widerrufsbedingungen sind unverständlich und widersprüchlich.

Das rät die Verbraucherzentrale Hessen

Eine Shop-Seite zusammenzubauen ist heute recht einfach. Wer auch noch das Sortiment, Bilder und Produktbeschreibungen einfach aus einem anderen Shop klaut, hat noch weniger Arbeit. Käufer auf Schnäppchensuche geraten so leicht in die Fänge von Abzockern.

Ein ganzer Shop mit Markenware zum Schnäppchenpreis – das gibt es im seriösen Internethandel höchst selten. Vergleichen Sie Preise, aber seien Sie bei extrem günstigen Angeboten skeptisch. Wenn Sie auf einer Shop-Seite kein Impressum finden, wenn Allgemeine Geschäftsbedingungen oder Informationen zu Zahlung und Versand in holpriger Sprache geschrieben, schlecht oder gar nicht übersetzt sind, ist das Risiko groß, dass Sie bei einem Fakeshop gelandet sind. Gibt es außer einem Formular keine Kontaktmöglichkeiten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Beschwerden einfach ins Leere laufen.

Welche Angaben für eine Webseite verpflichtend sind, können Sie hier nachlesen.