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Verzockt - Geld weg bei Catalido.de

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Das ärgert uns

Michele A. aus Gießen sucht nach einer Spielkonsole. Sein Sohn Mario hat bald Geburtstag. Auf catalido.de findet er das passende Modell zum Schnäppchenpreis: Rund 70 Euro weniger als der zweitgünstigste Anbieter verlangt catalido. Da überlegt Michele nicht lang und bestellt.

Inzwischen ist Mario ein Jahr älter, aber eine Konsole liegt nicht auf dem Geburtstagstisch - 0bwohl Michele das Geld schnell überwiesen hat, damit das Päckchen noch rechtzeitig kommt. Der Verkäufer stellt sich tot, E-Mails bleiben unbeantwortet und auch telefonisch erreicht Michele niemanden.

Seinem Geld wird Michele wohl noch lange hinterherlaufen müssen. Im Internet häufen sich Beschwerden und es kursieren jede Menge, teils ausländische Bankverbindungen, auf die Kunden überweisen sollen.

Das rät die Verbraucherzentrale Hessen

  • Seien Sie kritisch. Der Markt im Elektronikbereich ist umkämpft. 25 Prozent Ersparnis sind selten.
  • Vor der Bestellung lohnt eine kurze Internetrecherche. Ob sich über ein Unternehmen Beschwerden häufen, lässt sich in der Regel leicht feststellen. In Foren finden Sie häufig Betroffene, die auf Betrüger hereingefallen sind.
  • Bei Anbietern, die Ihnen unbekannt sind, sollten sie sorgfältig die Homepage anschauen. Ist ein Impressum vorhanden? Handelsregisternummern und Umsatzsteuer-Nummern können Sie online selbst überprüfen. Auf den ersten Blick scheint das Impressum von catalido.de vollständig. Aber es gibt eine falsche Handelsregister-Nummer an.
  • Fehlt das Impressum, ist es unvollständig oder fehlen verpflichtende Dokumente wie zum Beispiel Allgemeine Geschäftsbedingungen und Widerrufsbelehrung auf einer Webseite, sind sie in holpriger Sprache geschrieben oder schlecht übersetzt, sollten Sie erst recht misstrauisch werden. Im Fall catalido.de gehen die Links, die eigentlich zu den AGB, „Widerrufsbestimmungen“ und Datenschutzbestimmungen führen sollten, ins Leere.
  • Inzwischen sind sichere Zahlmethoden im Internet weit verbreitet. Wenn Anbieter nur Vorkasse erlauben, ist ein Schnäppchen möglicherweise nicht viel wert. Verbraucherfreundlich und für Sie sicher ist das Prinzip „erst die Ware, dann das Geld“.

Hier erfahren Sie, woran Sie einen Fake-Shop erkennen können.