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Per Mail erpresst: Lösegeld in Kryptowährung

Stand:
Text einer Mail, die Lösegeld in Bitcoins für angebliches Pornoschauen fordert
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Das ärgert uns

Auch beruflich genutzte Mail-Adressen sind keinesfalls sicher vor Spam. Mehrere Kolleginnen der Verbraucherzentrale Hessen erhielten unlängst etwa die deutsche Version einer bekannten Erpressungsmasche. Ein vermeintlicher Hacker behauptete, intime Videos der Adressatinnen zu besitzen und drohte damit, diese zu veröffentlichen. Mit gehackten Webcams sei er an das Material gelangt. Nun forderte er 795 Euro, und zwar in Bitcoins. Ein großzügiges Zahlungsziel von 48 Stunden räumte er ein und endete dann sogar ganz versöhnlich mit „schönen Grüßen“.

Gelesen, gelacht, gelöscht, dachten sich die Kolleginnen glücklicherweise. Ihre Computer hatten gar keine Webcams.

Das rät die Verbraucherzentrale Hessen

Prüfen Sie E-Mails stets kritisch. Spam-Mails können viele Formen annehmen und auch scheinbar von vertrauensvollen Absendern oder der eigenen E-Mail-Adresse stammen. Öffnen Sie niemals Anhänge, die Ihnen verdächtig vorkommen und wehren Sie sich gegen Erpressungsversuche.

Da es sich bei Erpressung um eine Straftat handelt, können Sie Strafanzeige erstatten. In vielen Bundesländern geht das auch online. Außerdem können Sie verdächtige Mails beispielsweise an das Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW weiterleiten.