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Kampagne gegen Ärger mit Treppenliften

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Untergeschobene Verträge, Verweigerung des Widerrufsrechtes, Planungsfehler beim Einbau sowie schludrige Wartung und nachlässiger Service – das sind die eigentlichen Barrieren, die Kunden überwinden müssen, bevor sie auf einem Treppenlift Platz nehmen können. Die Verbraucherzentralen lenken nun Licht auf ein Thema, das bislang nicht genug Beachtung fand. Und Betroffene oft alleine zurückließ.

Treppenlift
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Treppenlifte sind eine tolle Erfindung. Mit ihrer Hilfe können hochbetagte oder körperlich eingeschränkte Menschen weiterhin alle Etagen im Hause nutzen und lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Doch die in Prospekten oft angepriesene „freie Fahrt ins Leben“ ist in der Realität nicht immer so einfach und unproblematisch. Viele Verbraucher und Ver­braucherinnen haben mit der teuren Technik schlechte Erfahrungen gemacht.

Verbraucher klagen über Ärger mit Treppenliften

In den Beratungsgesprächen hören die Verbraucherzentralen oft von grenzwertigen Vertriebsmaschen, Verweigerung von Widerrufsrechten, mangelhaftem Einbau oder unzureichendem Service nach der Übergabe der Lifte. Deshalb starten die Verbraucherzentralen nun am 1. Juli 2020 eine bundesweite Kampagne, um die Erfahrungen von Verbrauchern zu sammeln, sie für das Thema Treppenlifte zu sensibilisieren und ihnen beim Kauf oder bei Problemen zur Seite zu stehen.

Bundesweite Umfrage soll Überblick verschaffen

Um einen Überblick über den Marktsektor der Treppenlifthersteller zu gewinnen, hat die Verbraucherzentrale einen Fragebogen erarbeitet, der Aufschluss über die Erfahrungen von Verbrauchern mit dem Thema Treppenlifte geben soll. Die Teilnahme an der Umfrage ist online und anonym möglich. Ergänzend dazu stellt die Verbraucherzentrale viele Informationen rund ums Thema zur Verfügung, u. a. eine Checkliste für den Kauf von Treppenliften.