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Pressemitteilung vom

Zahlreiche Websites setzen Cookies ein. Das erfordert die Einwilligung der Nutzerinnen und Nutzer. Doch der Prozess der Einwilligung ist oft verwirrend und unübersichtlich gestaltet. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps.

Cookies: Eine junge Frau sitzt am Laptop und isst eine Kekswaffel
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Während Google unlängst das bevorstehende Ende der Tracking-Cookies verkündete, basteln viele Unternehmen noch an ihren Cookie-Bannern. Denn die Anforderungen der Rechtsprechung sind mittlerweile klar: Cookies, die über das technisch Notwendige hinausgehen, benötigen eine ausdrückliche Einwilligung durch Nutzerinnern und Nutzer.

Interessengerecht Handeln

„Niemand muss in die Speicherung von Cookies einwilligen“, sagt Kai-Oliver Kruske, Jurist bei der Verbraucherzentrale Hessen. „Viele Cookies dienen nur den Unternehmen, etwa zur personalisierten Werbung auf Basis unseres Surfverhaltens. Wer an dieser Ausspähung kein Interesse hat, sollte nur notwendige Cookies akzeptieren.“ Hier lohnt ein genauer Blick auf die Formulierungen, weil Cookie-Banner teilweise trickreich bis manipulativ gestaltet sind.

Weiterhin können die Browser-Einstellungen den Einsatz von Cookies begrenzen. Da gerade Drittanbieter-Cookies für Surfverfolgung eingesetzt werden, kann es sinnvoll sein, diese zu verbieten. Außerdem sollten Cookies regelmäßig gelöscht werden. Auch das lässt sich in den Browser-Einstellungen oder mit Add-Ons automatisieren. Alle Browser bieten auch einen „privaten“ Modus, der weniger Spuren hinterlässt. Doch nur mit speziellen Programmen wie dem TOR-Browser ist ein wirklich anonymes Surfen möglich.

Aufklärungsplattform www.algo-was.de

Auf der Website algo-was.de klärt die Verbraucherzentrale Hessen vertieft über Cookies und andere Algorithmen auf. Die Website wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.