Wir stehen ein für Frieden und Freiheit in der Welt. Deshalb helfen wir den Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen und nach Hessen kommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Social-Media-Bubble und Datenschutz

Pressemitteilung vom
Schülerinnen und Schüler diskutieren mit Ministerin Hinz und Vertretern der Verbraucherzentrale Hessen
Jugendliche spielen auf einer Wiese in großen aufblasbaren Gummibällen (Bumperballs)

Staatsministerin Priska Hinz sprach heute in der Comenius-Schule Herborn mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 über Social-Media-Algorithmen, sinnvolle und notwendige Einstellungen am Handy für mehr Datenschutz. Dabei ging es auch um die Frage, was die Politik tun kann, damit der Datenschutz nicht auf der Strecke bleibt, wenn immer mehr Menschen ihre persönlichen Daten im Netz preisgeben. Das Gespräch ist Teil der durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Aufklärungskampagne „Algo...was?!“ der Verbraucherzentrale Hessen.

Off

„Für Kinder und Jugendliche ist die digitale Welt längst Alltag. Umso wichtiger ist es, dass Verbraucherschützer und die Politik mit jungen Menschen über die Vorteile aber auch über die Gefahren ins Gespräch kommen“, so Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen. “Ziel unserer Aufklärungskampagne ist es daher, junge Menschen über Algorithmen und deren Einfluss auf unser Konsumverhalten aufzuklären“, so Wendt weiter. Für den Schulunterricht hat die Verbraucherzentrale Materialien erstellt, die niedrigschwellig über Algorithmen aufklären. Mehr Informationen zu der Kampagne finden sich auf www.algo-was.de

Verbraucherschutzministerin Priska Hinz betont die Relevanz der Kampagne: „Wer in Sozialen Netzwerken unterwegs ist, hat zwangsläufig mit Algorithmen zu tun, die im Hintergrund Daten sammeln und dann zum Beispiel personalisierte Werbeanzeigen generieren. Die Aufklärungskampagne Algo...was?! liefert hier praktische Tipps, wie die Daten besser geschützt werden können. Junge Menschen werden durch die Kampagne gezielt über Algorithmen zu informiert und können so bewusster mit ihren Daten umgehen“, so Hinz.

„Gerade bei der unglaublich schnell voranschreitenden Digitalisierung unserer Lebenswelt ist es wichtig Dinge zu hinterfragen und aufzuklären“, sagt Micha Gabriel, Schulleiter der Comeniusschule. „Oft ist der Umgang mit persönlichen Daten und Informationen in den sozialen Medien bei Jugendlichen zu sorglos. Umso wichtiger ist die Behandlung in der Schule, um die funktionellen Abläufe in diesen Netzwerken aufzuzeigen.“

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.