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TEURES BARGELD IM AUSLAND

Pressemitteilung vom

Die Sofortumrechnung in Euro macht Bargeld im außereuropäischen Ausland teuer. Die Banken berechnen hierfür bis zu 10 Prozent des Zahlbetrages. Die Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt Urlaubern, auf die Sofortumrechnung zu verzichten und sich am Geldautomaten die  jeweilige Landeswährung auszahlen zu lassen.

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Bei der Sofortumrechnung in Euro rechnen die Banken den jeweiligen Zahlbetrag gleich in die Heimatwährung um. Das erscheint zunächst verlockend, da man nicht selbst die Währungen umrechnen muss und sich der Zahlbetrag dann schneller einordnen lässt.

„Damit besteht aber auch das Risiko, nachteilige Wechselkurse zu erhalten“, so Eva Raabe von der Verbraucherzentrale Hessen. „Der Zahlbetrag wird dynamisch, also zum jeweils aktuellen Zeitpunkt umgerechnet. Der Kurs ist oft schlechter als der Kurs, mit dem die Heimatbank abrechnet.“

Wer seine Einkäufe mit der Kreditkarte bezahlt, sollte ebenfalls auf die Sofortumrechnung in Euro verzichten. „Verbraucher sollten grundsätzlich in der Landeswährung bezahlen, was übrigens auch die Kreditkartengesellschaften empfehlen“, so Raabe weiter.

Die Verbraucherzentrale Hessen befürwortet deshalb den Vorschlag der EU-Kommission, die EU-Entgelt-Verordnung zu ändern, um die Umrechnung zu vereinheitlichen und Transparenz bei den Kosten zu schaffen.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.