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Weihnachten in der Corona-Pandemie

Pressemitteilung vom

Die Corona-Pandemie beeinflusst auch das diesjährige Weihnachtsfest. Für viele Familien wird das Fest in diesem Jahr anders verlaufen als sonst. Auf Weihnachten verzichten muss aber niemand. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps für ein besinnliches Weihnachtsfest, das kein Superspreading-Event werden soll.

Eine Tasse mit weihnachtlichem Motiv, Tannenzweige und  Weihnachtsbeleuchtung und eine weiße Mund-Nasen-Bedeckung
Off
  1. Kaufen Sie Geschenke online
    Kaufen Sie Ihre Geschenke, soweit es geht, im Internet. Auch viele lokale Händler bieten inzwischen die Möglichkeit einer Online-Bestellung und liefern die Waren nach Hause. Fragen Sie danach. So können Sie das Infektionsrisiko in vollen Innenstädten senken und gleichzeitig die Einzelhändler vor Ort stärken.

    Einige Shops bieten an, die Geschenke hübsch verpackt und ohne Rechnung direkt an Ihre Liebsten zu schicken. Damit tragen Sie auch zu einer geringeren Umweltbelastung bei, weil ein Versandweg und erhebliche Transportkilometer wegfallen. Achten Sie hierbei auf zusätzliche Kosten, die durch die Geschenk-Verpackung entstehen können.

    Kümmern Sie sich möglichst frühzeitig um Ihre Weihnachtsgeschenke. Es ist zu vermuten, dass in diesem Jahr vermutlich noch mehr Menschen als sonst ihre Weihnachtseinkäufe überwiegend online tätigen und es deshalb zu Lieferengpässen oder verlängerten Lieferfristen kommen kann. Falls Sie Ihre Geschenke im Laden abholen wollen, denken Sie daran, dass seit dem 1. Dezember 2020 die Maskenpflicht auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen gilt.
  2. Lassen Sie sich Ihre Lebensmittel vor dem Fest liefern 
    Liefer-Services und Supermärkte bieten vielerorts die Lieferung von Lebensmitteln nach telefonischer oder schriftlicher Bestellung an. Damit umgehen Sie überfüllte Supermärkte und lange Schlangen an der Kasse vor den Feiertagen. Einige Restaurants bieten auch ganze Weihnachtsmenüs zum Abholen oder Liefern an.

    Bestellen Sie mit Blick auf die Lieferkapazitäten auch die Lebensmittel für Ihr Weihnachtsessen oder Ihr Menü frühzeitig.

    Liefer-Services und Supermärkte bieten vielerorts die Lieferung von Lebensmitteln nach telefonischer oder schriftlicher Bestellung an. Damit umgehen Sie überfüllte Supermärkte und lange Schlangen an der Kasse vor den Feiertagen. Einige Restaurants bieten auch ganze Weihnachtsmenüs zum Abholen oder Liefern an.
  3. Reduzieren Sie Ihre Kontakte vor Festtagen
    Eine weitere Möglichkeit, das Risiko einer Corona-Übertragung zu verringern und so Verwandte an Weihnachten nicht zu gefährden, ist eine selbst auferlegte „Vor-Quarantäne“ etwa 10 bis 14 Tage vor Weihnachten. Reduzieren Sie Infektionsrisiken, indem Sie zum Beispiel in den letzten Tagen vor dem Fest den Weg zur Arbeit nicht mehr mit Bus oder Bahn antreten oder Ihre kleinen Kinder in den Tagen vor Weihnachten nicht mehr in die Kita schicken.
  4. Verbringen Sie die Weihnachtstage nur im engsten Familienkreis
    Halten Sie den Kreis der Feiernden so klein wie möglich. Im besten Falle wäre das nur ein einziger weiterer Haushalt.

    Ob Sie Familienmitglieder in anderen Städten oder Bundesländern besuchen können, hängt von den jeweiligen Corona-Regeln Ihres Wohnortes sowie dem Wohnort Ihrer Verwandten ab. Informieren Sie sich hierzu vorab.
  5. Halten Sie sich auch an den Festtagen an die Hygieneregeln
    Zwischen Weihnachtsbaum, Geschenken und Plätzchen kann das Corona-Virus schnell in Vergessenheit geraten. Halten Sie sich trotzdem auch an den Weihnachtsfeiertagen an die gängigen Hygieneregeln. Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen mit Seife, das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette sowie regelmäßiges Lüften der Räume.
     
  6. Suchen Sie für den Weihnachtsgottesdienst nach Alternativen zu voll besetzten Kirchen
    Voll besetzte Kirchen sind zu Corona-Zeiten undenkbar. Daher arbeiten die Kirchen an Alternativen zum klassischen Gottesdienst: Größere Räumlichkeiten oder Messen im Freien, Weihnachtsgottesdienst im Autokino oder reduzierte Platzbelegung mit vorheriger Registrierung.

    Wieder andere planen, den Weihnachtsgottesdienst per Livestream in die Wohnzimmer zu übertragen. Wollen Sie eine Weihnachtsmesse besuchen, informieren Sie sich vorab über die Möglichkeiten und Regelungen in Ihrer Kirchengemeinde.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.