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LEBENSMITTELVERPACKUNGEN – ALLES IN PLASTIK?

Lebensmittelverpackungen sind nützlich und umstritten zugleich. Welche Gefahren für die Gesundheit und die Umwelt von ihnen ausgehen und welche Lösungswege es gibt, ist Thema der Tagung „Lebensmittelverpackungen: Alles in Plastik? Perspektiven für Gesundheit und Umwelt“. Die Veranstaltung der Verbraucherzentrale Hessen findet am 07.12.2017 von 13 bis 17.30 Uhr im Tagungszentrum Ka Eins, Kasseler Straße 1 in Frankfurt statt. In Kurzvorträgen informieren Experten aus Forschung, Wissenschaft und Lebensmittelüberwachung. In einer Talkrunde stehen Alternativen für Plastik, Alu & Co. und praktische Anregungen für Verbraucher im Fokus. Anmeldung und weitere Informationen unter ernaehrung@verbraucher.de, Tel. (069) 972010-44 oder verbraucherzentrale-hessen.de. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert die Tagung.

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Ob Food to go, in Plastik verpacktes Gemüse und Obst oder Kleinstverpackungen für Single-Haushalte – die Zahl der Lebensmittelverpackungen steigt. So werden einer aktuellen Studie des NABU zufolge in Deutschland beispielsweise 63 Prozent des frischen Obst und Gemüse vorverpackt angeboten. Vorteile haben Verpackungen vor allem für die Hersteller. Denn Verpackungen schützen Lebensmittel vor Verderb, machen sie länger haltbar und ermöglichen weite Transportwege. Die meisten Kunststoffe sind jedoch biologisch nicht abbaubar. So kommen zu dem Energie- und Ressourcenverbrauch für die Herstellung die Entsorgungsprobleme hinzu. Darüber hinaus können gesundheitlich bedenkliche Stoffe aus Verpackungen wie Mineralölverbindungen aus Druckfarben in Lebensmittel übergehen. Bieten Bio-Kunststoffe, die Initiative „Becher-Bonus“ oder der Verzicht durch Einkauf in Unverpacktläden genügend Wege aus der Misere? Oder sind nicht viel mehr Hersteller und Handel gefordert flächendeckende Lösungen anzubieten? Diese und weitere Fragen diskutieren die Experten und Vertreter von hessischen Initiativen in einer Talkrunde.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.