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Weihnachten restlos genießen

Pressemitteilung vom
Tipps der Verbraucherzentrale Hessen für planvolles Einkaufen und eine kreative Resteküche
Weihnachten ohne Essensreste feiern mit guter Planung und Resteverwertung: Ein Festessen, mehrere Menschen sitzen am Tisch

Gutes und reichliches Essen gehört bei vielen Familien zu Weihnachten wie Geschenke und Tannenbaum. Die Kehrseite: Es bleibt viel Essen übrig. Die Verbraucherzentrale Hessen hat drei einfache Tipps parat, mit denen sich Reste entweder vermeiden oder gut verwerten lassen.

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„Es ist nicht nötig, dass Teile des guten Weihnachtsessens in der Tonne landen“, sagt Wiebke Franz von der Verbraucherzentrale Hessen. Im Durchschnitt wandert in Deutschland pro Tag und Person 90 Gramm Essen in den Müll, obwohl es noch genießbar ist. Das entspricht in etwa zwei bis drei Esslöffeln Rotkohl oder einem kleinen Bratapfel. 

Mengen gut planen 

„Lebensmittel wertschätzen, beginnt mit einer guten Menü- oder Buffet- und Einkaufsplanung“, so Franz. „Wichtig sind die Anzahl der Gäste und wie viele kleine und große Esser kommen. Damit lassen sich die benötigten Lebensmittelmengen berechnen. Ob Menü oder Buffet: für Erwachsene planen Sie etwa 800 bis 1000 Gramm pro Person und für Kinder nicht mehr als 600 Gramm Lebensmittel ein. Je größer die Vielfalt der Speisen ist, desto kleiner sind die einzelnen Portionen. Sie müssen auch nicht für jeden Gast eine ganze Portion rechnen“, empfiehlt Franz. Die richtigen Mengen lassen sich  mit dem Online-Portionsrechner der Verbraucherzentrale schnell ermitteln.

Nach dem Fest die Reste kreativ verwerten

Wenn trotz guter Planung vom Festessen etwas übrig bleibt, kann das an den kommenden Tagen auf den Tisch. Kartoffel- oder Semmelknödel eignen sich grob zerkleinert mit Gemüseresten und einer cremigen Sauce für einen Auf-lauf oder in Scheiben geschnitten und angebraten für einen winterlichen Brotsalat. Bratenreste schmecken in dünnen Scheiben als Brotbelag oder können eine Suppe oder einen Auflauf ergänzen. Eine kreative Resteküche vermeidet nicht nur Lebensmittelabfälle, sondern spart auch Geld.

Weihnachtliche Backzutaten weiterverwenden

Plätzchen und andere Leckereien gehören zur Advents- und Weihnachtszeit einfach dazu. Bei manchem Gebäck braucht es nur das Eigelb oder nur das Eiweiß. Dann ist es sinnvoll, gleich zwei Sorten zu backen, um alle Bestandteile vom Ei zu verwenden. Sie können Eireste aber auch am nächsten Tag für ein Omelett oder eine Tortilla verwenden.
Weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Kardamom und Nelken sind nicht nur für süßes Gebäck geeignet, sondern auch für Gemüse-Currys, das Weihnachtsdessert oder im Tee die passenden Gewürze. Reste gemahlener Nüsse können schnell ranzig wer-den. Leicht angeröstet peppen sie ein Müsli oder einen Salat auf.

>> zum Portionsplaner der Verbraucherzentrale

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