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Geschäft mit der Corona-Angst

Pressemitteilung vom

Auch in Hessen wird das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in Läden und im Nahverkehr ab Montag Pflicht. Doch wer in Zeiten von Corona für sich oder seine Familie Gesichtsmasken im Internet kaufen möchte, sollte vorsichtig sein. Einige Anbieter versuchen im Moment, aus der Angst Profit zu schlagen. Die Verbraucherzentrale Hessen geht nun gegen einen solchen Anbieter vor. 

Eine medizinische Einwegmaske vor neutralem Hintergrund
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Frank S. stieß in den sozialen Medien auf einen Onlinehändler, der Gesichtsmasken anbietet. Auf dessen Homepage praktischerweise eine Rabattaktion – nur 12,99 statt 19,99 Euro für zwei Masken. Die Rabattaktion sollte nach nur 20 Minuten enden. Drohend zählte ein Timer die Sekunden. Überrascht stellte Herr S. jedoch fest, dass die Rabattaktion nicht endete, als die Zeit abgelaufen war, sondern dass der Timer einfach mit Minusvorzeichen weiterlief.

Mehrere Wettbewerbsverstöße

Auf den Hinweis von Herrn S. prüfte die Verbraucherzentrale Hessen die Internetseite des Händlers genauer. Neben dem falschen Timer warb der Shop damit, dass seine Produkte einen Schutz gegen das „tödliche Virus“ bieten würden und andere Anbieter aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht zuverlässig seien. Hierzu veröffentlichte er sogar verunsichernde Nachrichtenmeldungen. „Wir halten das für bewusste Angstmache und damit für eine aggressive geschäftliche Handlung. Wegen dieser und anderer Wettbewerbsverstöße haben wir den Anbieter abgemahnt“, so Kai-Oliver Kruske, Referent bei der Verbraucherzentrale.

Beim Onlineshopping sollte man gerade in der aktuellen Situation aufmerksam bleiben. Zurzeit häufen sich die Beschwerden der Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich wegen gestiegener Preise, unerlaubter Werbung oder auch betrügerischen „Fake-Shops“ an die Verbraucherzentrale wenden. Solche und andere Meldungen nimmt die Verbraucherzentrale Hessen unter beschwerde@verbraucherzentrale-hessen.de auch weiterhin gerne entgegen.

Das sollten Verbraucher wissen

Besonders wirksame Maßnahmen bleiben: Husten- und Nies-Etikette, Händehygiene und 1 bis 2 Meter Abstand zu krankheitsverdächtigen Personen.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.