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IM RISIKO VERHAFTET

Pressemitteilung vom

CrossFit, eine Methode des Fitness-Trainings, wird zunehmend populärer. Auch in Hessen haben Firmen vom US-amerikanischen Inhaber Lizenzen erworben und bieten kostenpflichtige CrossFit-Kurse an. Eine Firma aus dem Rhein-Main Gebiet muss nach Abmahnung durch die Verbraucherzentrale nun ihre AGB anpassen. 

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Die Firma wollte sich in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von jeder Haftung freisprechen. Nicht einmal für Mitarbeiter, die vorsätzlich Kunden verletzen, wollte die Firma haften. Der Gesetzgeber setzt solchen Klauseln jedoch sehr enge Grenzen. Deshalb mahnte die Verbraucherzentrale die Firma ab. Der Anbieter verpflichtete sich nun, den Text nicht mehr zu verwenden. „Sicherheit ist schließlich gerade ein Grund, professionelle Angebote in Anspruch zu nehmen“, sagt Kai-Oliver Kruske, Referent bei der Verbraucherzentrale Hessen. „Umso überraschter waren wir über den viel zu weitgehenden Haftungsausschluss dieses Anbieters.“

Problematische AGB ablehnen

Nicht nur die Haftungsrisiken sollten angemessen zwischen Kunden und Anbieter verteilt sein. Andere Klauseln sind ebenso einen Blick wert. Kündigungsfristen dürfen beispielsweise drei Monate nicht überschreiten. Auch das zwingende Recht, einen Vertrag fristlos zu kündigen, etwa wegen Schwangerschaft, wird nicht von allen Anbietern akzeptiert. „Uns fallen immer wieder Sportangebote oder Fitnessstudios mit fehlerhaften AGBs auf. Im Zweifel sollten Sie problematische AGB von vorneherein ablehnen“, so Kruske.

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