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Steigende Energiepreise

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale Hessen richtet Hotline ein
Bei Kündigung oder Anbieterwechsel unbedingt den Stand des Stromzählers zum Stichtag ablesen: Jemand notiert sich den Zählerstand auf einem Zettel

Mehrere Energieanbieter haben in den vergangenen Wochen die Belieferung mit Strom und Gas eingestellt. Grund dafür sind gestiegene Preise am Beschaffungsmarkt. Auch wenn die betroffenen Verbraucherinnen und Verbraucher nicht ohne Strom und Gas dastehen, ist das Vorgehen der Energieversorger äußerst ärgerlich. Und wenn die Verbraucher ab November Preiserhöhungsschreiben ihrer Energieversorger erhalten, ist zu erwarten, dass der Ärger noch zunehmen wird. 

Die Verbraucherzentrale Hessen richtet daher ab Dienstag, den 02.11.2021 eine Hotline ein, an die sich Ratsuchende in Sachen steigende Energiepreise wenden können. Unter der Rufnummer (069) 971 940 247 sind die Experten der Verbraucherzentrale immer montags bis donnerstags erreichbar

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Viele hessische Verbraucherinnen und Verbraucher erhielten in den letzten Tagen Benachrichtigungen von ihren Energieversorgern. Es wurde Ihnen zum Beispiel mitgeteilt, dass sich ihr monatlicher Abschlag ab November erhöhen wird. In vielen Fällen soll nahezu das Doppelte der bisherigen Abschlagshöhe gezahlt werden. 

In anderen Benachrichtigungen wurden massive Preiserhöhungen mitgeteilt – und das trotz vertraglich vereinbarter Preisgarantie. Einige Energieversorger kündigten sogar an, die Versorgung mit Strom oder Gas komplett einzustellen, erklärten die außerordentliche Kündigung des Liefervertrages oder übermittelten Kündigungsbestätigungen, obwohl die Verbraucher überhaupt keine Kündigung veranlasst hatten. 

Ab kommenden Dienstag beantworten die Experten der Verbraucherzentrale Fragen und beraten Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel zu 

  • Erhöhung von Abschlägen 
  • Preiserhöhungen 
  • Sonderkündigungsrechten und 
  • Verbraucherrechten bei Vertragsbeendigung durch den Energieversorger.  
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.