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MEHR TRANSPARENZ NÖTIG

Pressemitteilung vom

Die Verbraucherzentrale Hessen beanstandet das Internetangebot von  Immobilienscout24. Kunden wurden auf der Seite von automatischen Vertragsverlängerungen überrascht. Auch waren die angegebenen Preise teilweise falsch. Infolge der Abmahnung muss das Unternehmen nun nachbessern.

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„Dass sich ein Vertrag automatisch verlängern soll, muss klar erkennbar sein“, sagt Kai-Oliver Kruske, Referent bei der Verbraucherzentrale Hessen. Wer für eine Mietwohnung Nachmieter sucht, sucht in der Regel nur für einen kurzen Zeitraum, gerade in beliebten Städten. Dementsprechend bietet Immobilienscout unter anderem auch Inserate, die nur sieben Tage laufen.

„Eine klar begrenzte Laufzeit spricht gegen ein Abo“, so Kruske. „Eine Verlängerungsklausel nur im Kleingedruckten sehen wir als überraschend an.“ Deswegen mahnte die Verbraucherzentrale das Berliner Unternehmen ab.

Überarbeitung der Internetseite

Außerdem beanstandete die Verbraucherzentrale die Preisinformationen auf der Seite. Vor Bestellung zeigte eine Übersicht Preise von bis zu 59,90 Euro für die Nachmietersuche an. Während des Bestellvorgangs eines Test-Inserats wies die Seite plötzlich bis zu 199,90 Euro aus. „Diese Preisauszeichnung halten wir für irreführend. Wir freuen uns, dass Immobilienscout sich nun dazu verpflichtet hat, die Webseite zu überarbeiten“, so Kruske.

Irreführende Handlungen verletzen den Wettbewerb, überraschende Allgemeine Geschäftsbedingungen ebenfalls. Die Verbraucherzentrale kämpft notfalls auch vor Gericht dafür, dass sich alle Anbieter an die Regeln halten. Wer sich bei der Verbraucherzentrale über Missstände beschwert, hilft damit also möglicherweise vielen anderen.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.