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VORSICHT VOR INKASSO-ABZOCKE

Pressemitteilung vom

Gleich mehrere hessische Verbraucher erhielten in den letzten Tagen Schreiben der PROEX INKASSO GmbH, Düsseldorf. Ein Dr. Michael Kunt fordert sie auf, 298,76 Euro aus einem angeblichen Dienstleistungsvertrag mit Anbietern von Gewinnspielen 'TOP100 GEWINNSPIELE / EUROJACKPOT 49' zu zahlen. Das Geld sollen die Verbraucher auf ein französisches Konto überweisen. Offenbar steckt dahinter ein Betrugsversuch. Betroffene können die Forderungen ignorieren.

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Die angeschriebenen Verbraucher sollen sich angeblich telefonisch bei “TOP100 GEWINNSPIELE / EUROJACKPOT 49“ angemeldet haben. „Sie haben der kostenpflichtigen Dienstleistung mit Ihren persönlichen Daten zugestimmt und den Betrag für die Dienstleistung unseres Mandanten bis heute nicht beglichen“, heißt es in dem Schreiben. Aufgeführt sind Forderungsposten und Mahnkosten, die sich am Ende auf knapp 300 Euro belaufen. Die Empfänger werden aufgefordert, den Betrag auf ein Konto mit einer französischen IBAN zu überweisen. Mit Verweis auf die mangelnde Zahlungsbereitschaft wird mit der Androhung einer „Vorpfändung“ und alsbaldigen Kontosperrung zusätzlicher Druck aufgebaut. Als Absender des Schreibens ist „Dr. Michael Kunt (Rechtsanwalt)“, angegeben, der bereits auf ähnlichen Schreiben der SAS Pro Inkasso GmbH auftauchte.

Typische Masche

„Offenbar ist das eine typische Inkasso-Betrugsmasche mit frei erfundenen Forderungen“, sagt Peter Lassek, Rechtsanwalt bei der Verbraucherzentrale Hessen. „Die PROEX INKASSO GMBH ist nicht beim Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen gelistet.“ Außerdem deuten die Kontoverbindung im Ausland sowie viele Rechtschreibfehler in dem Schreiben darauf hin, dass keine berechtigte Forderung dahinter steckt.

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