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Beratungstag für Geflüchtete

Handyverträge, Prepaid-Kreditkarten und Stress mit dem Stromanbieter – Rechte und Pflichten aus Verträgen sind für Geflüchtete nicht immer leicht zu durchschauen. Missverständnisse und hohe Kostenforderungen sind nicht selten die Folge. Bei den kostenfreien Beratungstagen für Flüchtlinge klären wir über die wichtigsten Verbraucherrechte und Vertragsfallen auf.
10:00 Uhr
- 16:00 Uhr
Rüsselsheim
Veranstaltungsort:
Beratungsstelle Rüsselsheim,
Marktstraße
29 (Eingang Weisenauer Straße),65428 Rüsselsheim

Oft sind es ganz praktische Fragen und Sachverhalte, mit denen Geflüchtete konfrontiert werden: Viele Flüchtlinge schließen zum Beispiel einen Mobilfunkvertrag ab, dessen Kosten sie nicht überblicken können. In vielen Fällen verstehen sie die komplexen Vertragsbedingungen, Kündigungsfristen und  tatsächlichen monatlichen Kosten der Mobilfunkverträge nicht. Kommt dann die erste hohe Rechnung, schließt man einen zweiten, vermeintlich günstigeren Vertrag ab - jedoch ohne den ersten Vertrag zu kündigen.

Im schlimmsten Fall können die Forderungen aus beiden Verträgen nicht beglichen, die Verträge zudem nicht vorzeitig gekündigt werden. Mahnungen, Schreiben von Inkassounternehmen und nicht selten ein gerichtliches Mahnverfahren können folgen. Ohne professionelle Hilfe kommen die Betroffenen nur schwer aus dieser Lage heraus.

An den Beratungstagen für Flüchtlinge bieten wir sowohl Vorträge für Gruppen mit allgemeinen Informationen rund um Verbraucherrecht als auch individuelle Beratung im Einzelfall. Dolmetscher/innen sind vor Ort oder können bei Bedarf telefonisch zugeschaltet werden.

Für Gruppenbesuche bitten wir um eine vorherige Anmeldung. Einzelberatungen sind auch ohne Anmeldung möglich.

Die Beratungen für Flüchtlinge finden statt im Rahmen des Projektes „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“, gefördert durch das Land Hessen.

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