Menü

SALE muss auch SALE sein

Stand:
Off

Darum geht’s

Die WMF-Group verkaufte in ihren Markenshops verschiedene Produkte, die mit einem durchgestrichenem „Statt-Preis“ versehen waren. Die Aufmachung der Schilder erweckte den Eindruck, Verbraucher würden ein besonderes Schnäppchen beim Einkauf machen. Tatsächlich entsprach aber nicht der durchgestrichene Preis, sondern der herabgesetzte, günstige Preis der unverbindlichen Preisempfehlung des Unternehmens.
Bei der Überprüfung des Warenangebots fiel uns außerdem auf, dass dieselben rabattierten Produkte in den Geschäften der WMF-Group mit einer anderen unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) als in deren Online-Shop beworben wurden.

Das ist geregelt

Die Bezugnahme auf eine falsche UVP und die Darstellung des reduzierten Preises als besonderes Angebot stellt eine irreführende geschäftliche Handlung dar. Eine solche irreführende Handlung ist geeignet, Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die sie sonst nicht treffen würden.

Das haben wir erreicht

Die Verbraucherzentrale Hessen hat die WMF-Group erfolgreich abgemahnt. Die WMF-Group hat die Unterlassungserklärung unterschrieben und auch bereits die Beschilderung in ihren Geschäften angepasst.