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Warnung vor Global Payments

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Das ärgert uns

„SofortKredit bis zu 6.499 € und exklusive MasterCard Gold“ – damit wirbt der niederländische Anbieter GlobalPayments im Internet und in sozialen Netzwerken. Wer hier auf den Button „Jetzt ohne SCHUFA anfordern“ klickt, bekommt wenige Tage später mit der Post eine Prepaid-Kreditkarte, für die er etwa 60 Euro Nachnahme zahlen soll. Der gewünschte Kredit lässt hingegen auf sich warten. Vor allem Geflüchtete oder Ratsuchende mit schlechter Bonität sind Opfer dieser Masche.

So erging es auch Herrn M. aus Wiesbaden. Er nahm die Nachnahme-Sendung nicht an, weil er sicher war, dass er keine kostenpflichte Bestellung getätigt hatte. Ende Juni erhielt er zunächst eine „Letzte Mahnung“ von GlobalPayments. Da Herr M. den geforderten Betrag nicht zahlte, folgte Mitte Mai eine Zahlungsaufforderung der SofortInkasso in Düsseldorf. Nun war die Hauptforderung – ohne ersichtlichen Grund – von 59,90 Euro auf 98,90 Euro angewachsen. Mit den weiteren Mahnkosten sollte Herr M. nun statt der ursprünglich geforderten 59,90 Euro insgesamt 181,30 Euro zahlen.

Das rät die Verbraucherzentrale Hessen

Wer solche Schreiben erhält, sollte keinesfalls zahlen und der vermeintlichen Forderung schriftlich widersprechen.

Das könnte helfen

Der Marktwächter Finanzen hat Global Payments abgemahnt. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat im Sommer 2017 Klage eingereicht.  Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der Marktwächter.

Stand: Juni 2017