Welche Maschen gab es zuletzt?
November 2025: Mit der Mobilfunk-Nummer 015254870948 ruft ein angeblicher Mitarbeiter der Verbraucherzentrale an und behauptet, die Daten des Angerufenen würden missbräuchlich für ein Lotto-Abonnement verwendet. Der Anrufer könne dies abwenden bzw. umwandeln in Klimaschutz-Zertifikate zum Preis von 69 Euro.
Eine angebliche Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale ruft eine ältere Person an und behauptet, jemand hätte auf deren Namen Verträge abgeschlossen, und fragt, ob ein Anwalt beauftragt werden solle oder ob sie dies selbst rückgängig machen solle. Hierzu benötige sie persönliche Daten.
Juni 2025: Mit der Rufnummer 021195586809 oder 021195586810 kontaktiert ein Mitarbeiter der "SV Rechtsabteilung" Verbraucherinnen und Verbraucher. Die "SV Rechtsabteilung" sei angeblich von der Verbraucherzentrale Hessen beauftragt, um betrügerische Lotto-Abonnements abzuwehren, die monatlich 270 Euro kosten würden. Man benötige dazu nur die Bestätigung der IBAN, die der "SV Rechtsabteilung" angeblich schon vorliege, um die Löschung des Abonnements zu veranlassen. Ein Verbraucher, der unter dieser Nummer zurückrief, landete laut eigener Aussage bei einem Mitarbeiter von Glückstipper/Glücksfreunde24 - also einem eben solchen Abo-Dienst, der für die Teilnahme an Lotto- und Gewinnspielen von Verbrauchern monatlich Geld abbucht. Im August 2025 gibt sich eine Anruferin mit der nahezu identischen Rufnummer 021195586803 gar als Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale selbst aus. Auch hier sollen wieder Daten abgeglichen werden, um ein angeblich bestehendes Lotto-Abonnement für monatlich 99 Euro zu beenden oder zu verlängern.
März 2025: Ein Anrufer gibt sich als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale aus. Er teilt mit, dass eine angebliche Teilnahme an einem Gewinnspiel ab nächsten Monat in einen kostenpflichtigen Vertrag übergehen würde. Das würde 89 Euro monatlich kosten. Für 89 Euro pro Halbjahr könne der Anrufer einen auf eine Schutzliste setzen. Auf Nachfragen reagiert der Anrufer aggressiv. Wenn man sich nicht von der Verbraucherzentrale helfen lassen wolle, müsse man selbst sehen, wie man da wieder rauskomme.
Oktober 2024: Ein unbekannter Anrufer teilt mit, dass der Angerufene kostenlos durch einen Klick auf einer Website bei einer Lotto-Gewinngemeinschaft mitgemacht habe. Nach Ablauf der Zeit sei ein Abo von 12 Monaten entstanden. Der Anrufer gibt vor, im Auftrag der Verbraucherzentrale zu handeln. Er solle nachfragen, ob der Angerufene wisse, dass er ein 12-monatiges Abo abgeschlossen habe. Wenn nicht, könne der Anrufer das Abo auf vier Monate verkürzen - zum Preis von 89 Euro pro Monat.
Oktober 2024: Mit einer Berliner Festnetznummer ruft eine Person an, die sich als Verbraucherzentrale im Auftrag eines Energieversorgers ausgibt.
April 2024: Mit der Nummer 0221 29210845 ruft eine männliche Person, die sich als "Verbraucherheld" ausgibt, an und behauptet, die Social-Media-Konten des Angerufenen seien gehackt worden. Der Anrufer gibt vor, im Auftrag der Verbraucherzentrale Schadensersatzforderungen für Betroffene geltend zu machen. Er verweist sogar auf die Webseite der Verbraucherzentrale und den dort verlinkten "Identity Leak Checker", mit dem E-Mail-Adressen auf potenziellem Datendiebstahl überprüft werden können. Der Anrufer bietet an, den Antrag auf Schadensersatz zuzusenden und erfragt die Rechtsschutzversicherung der betroffenen Person. Im Nachgang erhält diese ein vorausgefülltes Formular, mit dem sie einer Mandatsübernahme zustimmen sollte.
März 2024: Mit der Nummer 05681 8090264 ruft eine Person unter dem Namen Lisa Wolf, angeblich von der Verbraucherzentrale, an und behauptet, sie wolle Daten löschen und dazu die Zustimmung der angerufenen einholen.
März 2024: Mit der Nummer 069 87003110 rufen angebliche Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Frankfurt an. Es sollen persönliche Daten wie die IBAN abgeglichen werden, damit die Angerufenen aus einem Gewinnspiel gestrichen werden.