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Jedes Jahr aufs Neue: Beitragserhöhung in der Privaten Krankenversicherung

Pressemitteilung vom
Online- Vortrag der Verbraucherzentrale Hessen am 14. Januar 2026
Ein Mann mittleren Alters betrachtet nachdenklich die Rechnung seiner privaten Krankenversicherung

Auch zum Jahresbeginn 2026 waren zahlreiche privat Krankenversicherte mit deutlichen Beitragserhöhungen ihrer Versicherung konfrontiert. Die Verbraucherzentrale Hessen zeigt in ihrem Online-Vortrag auf, welche Möglichkeiten es für Betroffene innerhalb der Versicherung gibt, welche weiteren Schritte sie unternehmen können und welche Risiken zu beachten sind. Der Vortrag „Beitragserhöhungen in der Privaten Krankenversicherung – was tun?“ findet statt am 14. Janaur 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr. Die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenfrei. Anmeldungen auf www.verbraucherzentrale-hessen.de/veranstaltungen.

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In den letzten Monaten wandten sich wieder viele Ratsuchende an die Verbraucherzentrale Hessen und baten um Hilfestellung, wie sie auf die zum Teil stark gestiegenen Beiträge ihrer privaten Krankenversicherung reagieren können. Einzelne berichten von Erhöhungen um 30 Prozent, in einem Fall sogar um 50 Prozent. Insbesondere diejenigen, die im Rentenalter sind, haben Sorge, ob sie die Kosten ihrer Versicherung langfristig stemmen können. Der Verband der Privaten Krankenversicherung selbst gibt die Steigerungen mit durchschnittlich 13 Prozent bei 60 Prozent der Versicherten an.

„Zunächst sollte man die Optionen beim eigenen Unternehmen prüfen. Durch einen Tarifwechsel ist häufig eine Reduzierung der Kosten möglich. Allerdings bedeutet dies meist auch Einbußen bei den Leistungen“, sagt Silke Möhring, Leitung Team Gesundheitsdienstleistungen der Verbraucherzentrale Hessen. Daher sei es wichtig, erstmal eine Übersicht über sämtliche Optionen beim bisherigen Versicherer zu bekommen. Die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist unter Umständen eine weitere Option. Hüten sollte man sich jedoch vor fragwürdigen Dienstleistern. „Vermehrt tauchen Fälle in der Beratung auf, in denen eine Rückkehr über ein anderes EU-Land scheitert. Die Ratsuchenden haben häufig viele tausend Euro hierfür umsonst bezahlt“, berichtet Möhring.
 

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