Eier tragen ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Nach Ablauf dieses Datums sollten sie nicht mehr roh gegessen werden. Gut durchgegart, sind sie aber noch genießbar. „Wer die Schachtel mit dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum bereits entsorgt hat, kann mit einem einfachen Test das Alter von Eiern prüfen“, rät Stella Glogowski von der Verbraucherzentrale Hessen. Dazu legt man das Ei in ein Glas Wasser. Sinkt es zu Boden, ist es noch recht frisch. Schwimmt es oben, ist es bereits ein paar Wochen alt und sollte nur durchgegart auf den Tisch. Auch, wenn ein Ei beim Aufschlagen faulig riecht, ist es nicht mehr essbar. Ein gekochtes Ei, das nicht mehr gut ist, riecht ebenfalls faulig und hat eine faserige Textur. Für rohe Speisen wie Mayonnaise sollten nur ganz frische Eier verwendet werden.
Temperaturschwankungen meiden
Im Handel lagern Eier ungekühlt. Für eine längere Haltbarkeit gehören sie nach dem Kauf in den Kühlschrank. Einmal gekühlt, sollten Eier anschließend nicht wieder bei Raumtemperatur gelagert werden. Durch den Temperaturunterschied entsteht sonst Kondenswasser, das die natürliche Schutzschicht beschädigt und die Haltbarkeit verringert.
Gekochte Eier sind bis zu vier Wochen haltbar. Dafür sollte die Schale unbeschädigt und das Ei nicht abgeschreckt sein. Die Lagertemperatur sollte bei 2 bis 6 Grad Celsius liegen. Diese Temperatur findet sich im Kühlschrank oft in den Fächern in der Mitte oder direkt über dem Gemüsefach. In der Kühlschranktür ist es hingegen oft zu warm.
„Für übrig gebliebene Eier gibt es auch nach Ostern noch vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten zum Beispiel als Eiersalat, als Brotbelag, in Senfsauce, im grünen Salat oder in Suppen, Aufläufen und Eintöpfen“, rät Glogowski.
Nur frischen Fisch auf den Tisch
Wer an Karfreitag traditionell Fisch isst, sollte beim Einkauf auf das Haltbarkeitsdatum achten. Denn Fisch ist leicht verderblich. Deswegen trägt frischer oder geräucherter Fisch im Gegensatz zu Eiern und den meisten anderen Produkten oft kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern ein Verbrauchsdatum. Das bedeutet, dass der Fisch spätestens bis zu diesem Datum gegessen werden muss. Danach besteht eine Gesundheitsgefahr durch krankmachende Keime. Auf der sicheren Seite ist, wer den Fisch erst kurz vor dem Verzehr kauft und das Verbrauchsdatum im Blick behält.
