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Coronavirus: Was können Nahrungsergänzungsmittel?

Stand:

Zur Behandlung der COVID-19-Erkrankung gibt es noch kein spezielles Arzneimittel, ebenso keine Schutzimpfungen. Hier springen Anbieter in die Bresche und suggerieren Prävention durch Nahrungsergänzungsmittel.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es gibt keine Nahrungsergänzungsmittel, die eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) verhindern können.
  • Nahrungsergänzungsmittel dienen auch nicht der Behandlung von Erkrankungen.
  • Da dieser Virus erst seit kurzer Zeit bekannt ist, gibt es noch keine Interventionsstudien an Menschen, die eine Wirksamkeit von bestimmten Pflanzen, Vitaminen oder Mineralstoffen gegen ihn beweisen. Zitierte Studien beziehen sich entweder auf andere (Corona-)Viren oder es handelt sich um theoretische Abhandlungen möglicher Wirkmechanismen.
  • Bundesernährungsministerium: Verkaufsplattformen und Internet-Marktplätze wurden aufgefordert verstärkt auf Angebote unzulässig angebotene Corona-Nahrungsergänzungsmittel zu kontrollieren.
Viele unterschiedliche Tabletten auf einem Löffel
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Nahrungsergänzungsmittel als Schutz vor dem Coronavirus?

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus, SARS-CoV-2 steigt auch in Deutschland inzwischen wieder deutlich an , Und so möchten sich viele Menschen - abgesehen von Abstands- und Hygienemaßnahmen - weiterhin aktiv vor der Erkrankung schützen, ihr Immunsystem stärken. Manch ein Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln wittert hier das große Geschäft oder zumindest deutlich steigende Absatzzahlen. Vor allem im Internet werden die absurdesten Ideen verbreitet. So werden zahlreiche Lebensmittel fälschlicherweise als hilfreiche Hausmittel angepriesen.

Rechtlicher Hintergrund: Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und nicht zur Prävention, Linderung oder Therapie von Erkrankungen gedacht. Sie werden weder zugelassen noch vor dem ersten Verkauf von Behördenseite geprüft. Eine gesundheitsbezogene Werbung wie "schützt vor Viren" ist verboten.

Welche Werbeversprechen werden gemacht?

Abgesehen davon, dass nicht explizit zugelassene gesundheitsbezogene Werbeaussagen in der EU sowieso verboten sind, sind auch alle irreführenden Aussagen untersagt. Für Lebensmittel heißt das, es ist verboten, einem Lebensmittel Wirkungen oder Eigenschaften zuzuschreiben, die es nicht besitzt. Entsprechende Aussagen sind nur erlaubt, wenn sie nach aktuellem wissenschaftlichen Stand als nachgewiesen gelten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Tricks der Bauernfänger

Dies sind, so die Lebensmittelüberwachung, typische Tricks, um das Verbot der gesundheitsbezogenen Werbung zu umgehen:

  • Begriffe in sogenannten "Snippets", die dann bei Suchmaschinen-Abfragen erscheinen ("Corona Protect", "Corona-Schutz"),
  • bei der Eingabe von Stichworten wie "Corona" oder "Covid 19" in die Suchfunktion des Webshops werden bestimmte Produkte selektiert,
  • mittels einer sog. "Registernavigation" wird eine ausgewählte Palette von NEM zusammengefasst (Registerüberschrift z. B. "Immunbooster – stark gegen Viren"),
  • durch "geschickte" Verlinkung von Seiten mit allgemeinen Informationen zum neuartigen Corona-Virus und dem Angebot von NEM,
  • durch Verlinkung im Webshop auf einen eigenen Blog oder Blogs von "Ernährungsexperten", die Beiträge über die "antivirale Wirkung" der vorhandenen Inhaltstoffe enthalten.
  • durch Verlinkung auf wissenschaftliche Studien, deren Titel eine antivirale Wirkung des NEM nahelegen; Inhalt und Ergebnis der Studien bleiben unklar und sind für den Verbraucher nicht überprüfbar,
  • durch direkte Aussagen wie "Corona-Virus in aller Munde – X wehrt Viren ab", "Corona-Protect-Kapseln", "Schutz vor dem Corona-Virus/Stärken Sie ihr Immunsystem mit Y", "Corona-Beratungs-Flyer" usw.,
  • Abbildungen von Schwert und Schild in Abwehrstellung gegen stilisiert dargestellte Corona-Viren oder bildhafte Darstellungen des neuartigen Corona-Virus im Hintergrund von NEMs.


Da dieses Virus erst seit relativ kurzer Zeit bekannt ist, gibt es trotz vieler Bemühungen noch keine echten wissenschaftlich fundierten Interventionsstudien (Goldstandard) an Menschen, die eine Wirksamkeit von bestimmten Pflanzen, Vitaminen oder Mineralstoffen dagegen beweisen. 

Zitierte Studien beziehen sich entweder auf andere (Corona-)Viren oder es handelt sich um theoretische Abhandlungen möglicher Wirkmechanismen. So wird beispielsweise anhand biochemischer Abläufe versucht, darzulegen, wie Vitamin C oder ein sekundärer Pflanzenstoff gegen das Virus oder dessen Folgeerscheinungen wirksam werden könnten. Das ist natürlich kein Beweis und sollte auch nicht dazu verleiten, das gleich einmal auszuprobieren. Aber es ist für andere Wissenschaftler eine Hilfe, die darauf basierend Interventionsstudien konzipieren können, wie z.B. ob Niacin die Schwere der Erkrankung beeinflusst (s. Kasten unten). Und es geht dabei immer um den Schutz vor der Erkrankung oder um die Therapie von COVID-19. Beides ist nicht Aufgabe von Nahrungsergänzungsmitteln, sondern von Arzneimitteln, die natürlich auch Vitamine oder Pflanzenextrakte enthalten können. Im Unterschied zu Nahrungsergänzungsmitteln ist dann aber die Wirkung bewiesen und von Behörden geprüft worden.

Zum Nachhören: Werbung für Produkte mit Anti-Corona-Versprechen

Im Gespräch mit Niklaas Haskamp berichtet Ernährungsexpertin Sabine Holzäpfel von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg von vier Fällen, in denen die Verbraucherzentrale in den letzten Monaten gegen unseriöse Angebote vorgegangen ist:

Schutz durch Abwehr oder Desinfektion?

Werbeaussagen wie "Es gibt bestimmte Pflanzen, Getränke und Vitamine, die du zu dir nehmen kannst, um jeden viralen und bakteriellen Eindringling abzuwehren, einschließlich des neuartigen Coronavirus", "schützt vor Viren" oder auch nur "wehrt Viren ab" suggerieren eine falsche Sicherheit und sind in Bezug auf das aktuelle Corona-Virus wissenschaftlich nicht bewiesen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat inzwischen mehrfach sehr deutlich darauf hingewiesen, dass solche Aussagen für Nahrungsergänzungsmittel verboten sind. Als Wirkstoffe werden häufig bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, Flavonoide, Anthocyane oder Senföle genannt. Wichtig zu wissen: Extrakte sind bei Nahrungsergänzungsmitteln (im Gegensatz zu Arzneimitteln) nicht definiert, kein Extrakt gleicht dem anderen und vermutlich keiner davon dem in zitierten Studien verwendeten Wirkstoff.

Immer wieder findet man im Internet, in manchem "Gesundheits"-Haus und vielleicht auch von einigen selbstständigen Firmenvertretern ("Ernährungsberatern") solche und ähnliche Anti-Corona-Aussagen für Lebensmittel/Nahrungsergänzungsmittel mit ganz unterschiedlichen Pflanzenextrakten , wie beispielsweise mit Grüntee (bzw. dem Inhaltsstoff Epigallocatechinagallat EGCG), Rhodiola (Rosenwurz), Aloe vera, Chili, Meerrettich, Artemisin, Zistrose, Propolis, Holunder, Kapuzinerkresse oder Schwarzer Johannisbeere (Blattknospen). Abwehrende Wirkungen werden auch für Nahrungsergänzungsmittel mit Ingwer, Kurkuma, Zimt oder Apfelessig suggeriert.

Das heißt nicht, dass diese Inhaltsstoffe oder alle Anbieter solcher Produkte unseriös wären. Es gibt gut erforschte, apothekenpflichtige Arzneimittel z. B. aus Rosenwurz, Zistrose oder Chili, die sicher und mit zugelassenen Indikationen versehen sind. Unrechtmäßig ist es, wenn Anbieter Nahrungsergänzungsmittel mit "Schutz vor Viren" oder "hilft gegen Corona" bewerben würde. Solche Fälle wurden in letzter Zeit mehrfach von den Verbraucherzentralen und der Wettbewerbszentrale abgemahnt, einige Klagen wurden bereits vor Gerichten durchgesetzt.

Neueste Idee ist die Nutzung von NEM mit Weidenrindenextrakt. Dieser enthält Salicin, welches im Körper zu Salicylsäure umgewandelt wird. Diese Substanz ist der chemisch-synthetisch hergestellten Acetyl-Salizylsäure (ASS) sehr ähnlich, die die Blutgerinnung herabsetzt und möglicherweise bei der Covid-19-Erkrankung (Krankenhauspatienten) hilfreich ist. Der Einsatz von ASS dabei sollte aber nur nach ärztlichem Rat erfolgen, keinesfalls vorbeugend oder als Nahrungsergänzungsmittel.

Immer wieder wird auch behauptet, dass das gefährliche MMS (Miracle Mineral Supplement), auch CDL (Chlordioxidlösung) genannt, vor dem Coronavirus schützen kann. Das ist ein Desinfektionsmittel und dient zum Bleichen von Textilien! Nicht einnehmen, gefährlich! Davon abgesehen nützt es auch nichts gegen das COVID-19-Virus.

Krasse Werbung in sozialen Medien

Immer wieder erreichen uns Verbraucherbeschwerden zu angstmachenden Posts bei Facebook oder via WhatsApp, in denen gezielt Nahrungsergänzungsmittel als (dauerhafter) Schutz vor einer Corona-Infektion angepriesen werden. Dabei werden auch schon mal Aussagen von Virologen, des Robert-Koch-Instituts oder der WHO aus dem Zusammenhang gerissen.

Selbsternannte Heilsbringer, darunter auch Ärzte, finden sich in zahlreichen Youtube-Videos. Und bei sehr vielen steckt dahinter ein finanzielles Interesse, auch wenn sie sich anders präsentieren und "doch nur helfen wollen". Solche Infos sollte man immer hinterfragen. Nicht vergessen: Evidenz schlägt Eminenz!

Wichtig: Nicht immer ist es sinnvoll das Immunsystem zusätzlich zu stimulieren. Allergiker und Autoimmunerkrankte können ein Lied davon singen, was es heißt, ein hyperaktives Immunsystem zu haben. Und wer sich bisher nur von Fast Food ernährt hat, setzt sein Körper jetzt möglicherweise Extra-Stress aus, wenn er sich plötzlich supergesund ernährt.

Schutz durch Stärkung des Immunsystems?

Grundsätzlich können die Abwehrkräfte durch eine ausgewogene Ernährung, kombiniert mit Bewegung, gestärkt werden. Für viele Pflanzenstoffe und Mikronährstoffe gibt es Hinweise darauf, dass sie Einfluss auf das Immunsystem haben.

Vitamine: So tragen zum Beispiel Vitamin DVitamin C, aber auch Folat, B12, B6 und Vitamin A wissenschaftlich bewiesen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die bestimmte Mengen dieser Vitamine enthalten, dürfen mit genau dieser Aussage auch werben. Das heißt aber nicht, dass Sie dafür besonders große Mengen oder gar hoch dosierte Supplemente zu sich nehmen müssten. Empfehlungen wie "jetzt 5.000 I.E. Vitamin D täglich" (= 125 µg) sind gefährlich, ist das doch mehr als die absolute Obergrenze für eine sichere Zufuhr (Upper Intake Level).

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt nicht mehr als 20 µg (= 800 i.E.) Vitamin D pro Tag. Und es hat Ende Oktober 2020 explizit klargestellt, dass keine Studien bekannt seien, die belegen, dass die Einnahme von VitaminD vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützt. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung soll eine gute Vitamin-D-Versorgung am besten durch die Eigensynthese der Haut und über die Ernährung erreicht werden. Nur wenn das nicht ausreichend ist, sollten Supplemente genommen werden. Wenn Sie eine Ergänzung benötigen, achten Sie auf eine sichere Dosierung.

Niacin und Kieselsäure schützen nicht vor einer COVID19-Erkrankung

Anfang April hat das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, eine bundesweite Studie zur Behandlung von COVID-19-Erkrankungen mit hoch dosiertem Vitamin B3 (Niacin) bzw. Kieselsäure gestartet. Dabei soll erforscht werden, ob sich beim Menschen durch die Gabe eines dieser Nährstoffe schwere Erkrankungsverläufe abmildern lassen. Das bedeutet nicht, dass man damit einer Ansteckung vorbeugen könnte.


Mineralstoffe: Auch bestimmte Mineralstoffe wie Selen, Zink, Eisen und Kupfer sind wichtig für ein normales Immunsystem. Das funktioniert aber nur, wenn vorher ein Defizit bestanden hat. Ein Zuviel an Mineralstoffprodukten bringt die feinen Regelkreisläufe im Körper durcheinander. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt auch, auf den Einsatz von nanoskaligem Silber und nanoskaligen Silberverbindungen in Lebensmitteln verzichten, bis die gesundheitlichen Risiken und offene Fragen zur Resistenzausbreitung geklärt sind.

Vitalpilze: Als Immunsystem stärkend gelten auch Vitalpilze wie Cordyceps. Da die Studien mit bestimmten Pilzzubereitungen durchgeführt wurden, lässt sich eine Wirkaussage für einzelne Nahrungsergänzungsmittel daraus nicht ableiten. Eine derartige Aussage wurde kürzlich vom Landgericht Gießen (06.04.2020 - 8 O 16/20) untersagt.

Der Klassiker: Colostrum, also Biestmilch (Erstmilch) der Kühe, wird seit je her als immunstärkend angepriesen. Laut aktuellen Werbeanzeigen soll Kolostrum Schutz vor viralen und bakteriellen Infekten bieten. Dabei gibt es für einen Effekt auf Corona-Viren nicht einmal Tierstudien. Hinzu kommt, dass die Wirksamkeit von oral aufgenommenem Colostrum auf Atemwegsinfekte (einschließlich COVID-19) nicht plausibel ist. Die enthaltenen Antikörper werden im Darm gar nicht aufgenommen und können auch nicht in die Lunge gelangen.

Cannabidiol (CBD): In der aktuellen Krise scheuen sich Anbieter auch nicht, das als Lebens- bzw. Nahrungsergänzungsmittel nicht erlaubte CBD als Hilfsmittel gegen Corona anzubieten. Es würde zwar keine COVID-19-Patienten heilen, wohl aber das sogenannte Endocannabinoid-Systems stärken (ein sogenannter Cannabinoid-Rezeptor (CB2) findet sich auf Zellen des Immunsystems). CBD könnte damit "das Potential haben", "bei Viruserkrankungen ein wichtiger Baustein bei der Behandlung oder auch der Prävention zu sein". Der wissenschaftliche Beweis steht aus.
 

Tipps zur Stärkung des Immunsystems

  • Bewegen Sie sich am besten viel im Freien, gehen spazieren und lassen Sie etwas (aber nicht zu viel) Sonne an Ihre Haut (notfalls auf dem Balkon oder am offenen Fenster). Das regt die körpereigene Vitamin D-Produktion an.
  • Essen Sie reichlich Gemüse und Obst, das liefert Vitamine und Mineralstoffe. Mehr Informationen zum „Essen für eine gute Abwehr“ bekommen Sie beim Bundeszentrum für Ernährung.
  • Trinken Sie genügend und lüften Sie gut. Trockene Schleimhäute sind ein Einfallstor für Viren.
  • Schlafen Sie ausreichend.
  • Halten Sie Ihre eigene Körperhygiene und auch die Hygiene bei der Lebensmittelzubereitung auf einem hohen Niveau.

Bei allem, was Sie derzeit so lesen, fragen Sie sich bitte immer: Wer hat ein Interesse daran, so zu berichten, wie er berichtet. In vielen Blogs, Foren etc. sind - oft nicht erkennbar - Anbieter unterwegs, die aus der aktuellen Pandemie und der Angst vieler Menschen für sich Profit schlagen wollen. "Wir bekämpfen nicht nur eine Epidemie – wir bekämpfen auch eine Infodemie", so kürzlich der Chef der Weltgesundheitsorganisation Dr. Tedros. Falschnachrichten seien ähnlich gefährlich wie das Virus. Behörden wie das Robert-Koch-Institut haben aber nicht genügend Ressourcen, um diesen Falschinformationen auch jedes Mal etwas entgegenzusetzen.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat die Betreiber verschiedener Plattformen und Internet-Marktplätze (wie beispielsweise Ebay, amazon, alibaba, hood, rakuten) aufgefordert, verstärkt auf Angebote unzulässiger "Corona-Nahrungsergänzungsmittel" zu achten und diese nicht mehr zum Verkauf anzubieten. Vorangegangen waren u.a. Marktrecherchen der Verbraucherzentralen, die zahlreiche solcher Offerten gefunden hatten.


Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel nehmen wollen, kommt es darauf, diese richtig zu verwenden. Vergessen Sie nicht, Ihren Arzt über die Einnahme zu informieren.


Alle unsere Verbraucher-Informationen zu Corona finden Sie übrigens auf unserer Übersichtsseite zum Thema.


 

Quellen:

Eigene Marktrecherchen, Stand: 17.04.2020

Wie Pseudomedizin gegen das neue Coronavirus beworben wird. Stand: 02.03.2020

Die Einnahme von Chlordioxid hilft nicht gegen das neue Coronavirus. Stand: 07.02.2020

Backes, Gunda (2019): Kokosöl in der Ernährung. DGE Info 09/2019, S. 133-136

Lockyer S, Stanner S (2016): Facts Behind the Headlines: Coconut oil – a nutty idea? Nutrition Bulletin 41 (1): 42-54

Doctors refute misleading online claim that consuming boiled ginger can cure novel coronavirus infections. Stand: 16.03.2020

Coronavirus disease (COVID-19) advice for the public: Myth busters. Stand: 22.09.2020

BMEL-Pressemitteilung Nr. 51 vom 20.03.2020: Coronavirus: Bundesernährungsministerium warnt vor Nahrungsergänzungsmitteln mit irreführenden Angaben

BMEL-Pressemitteilung Nr. 67 vom 20.04.2020: Bundesministerium warnt erneut vor Nahrungsergänzungsmitteln mit irreführenden Angaben zu COVID-19

U.S. Food and Drug Administration: Beware of Fraudulent Coronavirus Tests, Vaccines and Treatments. Stand: 22.10.2020

Trotz Kontaktverbot können Sie jetzt etwas für Ihren Vitamin D-Haushalt tun. DGE aktuell 05/2020 vom 26.03.2020

Gefährliche Falschaussagen: Mit Energiesymbol, Wasserkrug und Bircher-Müsli gegen Covid-19? Stand: 27.03.2020

Schützt Colostrum vor Corona-Viren? Stand: 30.03.2020

Kuhrt N, Feldwisch-Drentrup H: Falschnachrichten zu Covid-19. "Die Misstrauenskommunikation funktioniert", Stand: 17.04.2020

Wettbewerbszentrale erwirkt einstweilige Verfügungen wegen irreführender Werbung mit Corona-Bezug. Stand: 26.05.2020

Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden? Aktualisierte Fragen und Antworten des BfR vom 20.10.2020

Landgericht Gießen 06.04.2020 - 8 O 16/20g

Alexander C: Erkenntnisse und erste Entscheidungen zu irreführender Werbung im Zusammenhang mit Corona/Covid-19 (Stand: 27.05.2020)

Reformhaus lockt mit zweifelhaften Gesundheitsversprechen in der Corona-Krise (Stand: 30.04.2020)

Angebliche "Wundermittel" gegen Corona, Pressemeldung der Verbraucherzentrale Berlin, 09.06.2020

Bundesregierung: Falschnachrichten erkennen. Stand: 11.05.2020

Chow JH et al. (2020): Aspirin Use is Associated with Decreased Mechanical Ventilation, ICU Admission, and In-Hospital Mortality in Hospitalized Patients with COVID-19. Anesthesia & Analgesia: October 21- Volume Publish Ahead of Print - doi: 10.1213/ANE.0000000000005292

BZfE: Das Immunsystem stärken: Essen für eine gute Abwehr – worauf es ankommt. (abgerufen am 28.10.2020)

Lerch C, Rajcic de Rezende T (CVUAs Baden-Württemberg): Nahrungsergänzungsmittel gegen Corona – die Werbetricks der Online-Händler. Ein Bericht aus unserem Laboralltag. Stand: 08.10.2020 (abgerufen am 03.11.2020)