Der Internet-Vertrag

Stand: 09. Februar 2022

Informationen zu einem Vertrag im Internet in Leichter Sprache

Die Verbraucherzentrale wünscht sich,
dass alle Menschen die Informationen gut verstehen.
Deswegen gibt es die Informationen jetzt auch in Leichter Sprache.

Mehr Informationen zum Internet-Vertrag finden Sie auch in Standardsprache.
Klicken Sie dafür diesen Link an: So kommt ein Vertrag im Internet zustande

Wann entsteht ein Internet-Vertrag?

Manchmal ist es so:
Sie möchten im Internet etwas kaufen.

Dann machen Sie mit dem Verkäufer einen Vertrag über Ihren Einkauf im Internet.

Was muss der Verkäufer machen?

  • Der Verkäufer muss Sie über den Vertrag vor dem Einkauf informieren.
    Also bevor Sie Ihre Bestellung abgeschickt haben.
  • Sie müssen den Vertrag leicht auf der Internet-Seite finden.
  • Der Verkäufer muss den Inhalt von dem Vertrag so schreiben,
    dass Sie den Text gut verstehen können.
  • Es muss einen gut erkennbaren Bestell-Knopf geben.

Auf dem Bestell-Knopf steht oft das Wort kaufen drauf.

  • Nachdem Sie etwas gekauft haben,

muss Ihnen der Verkäufer eine Mail schicken.
In der Mail steht:
Sie haben eine bestimmte Sache gekauft.

Was muss in dem Internet-Vertrag stehen?

Kurz bevor Sie Ihre Sachen an der Internet-Kasse bezahlen,
muss der Verkäufer Ihnen noch folgende Dinge mitteilen:

  • Genaue Angaben zu den Sachen, die Sie gekauft haben.
  • Den gesamten Preis von den gekauften Sachen.

Zusammen mit den Steuern und den Kosten für den Versand.

  • Wie lange der Vertrag dauert.
  • Wie Sie den Vertrag kündigen können.

Denn manchmal verlängern sich Verträge automatisch.
Oder es gibt eine vorgeschriebene Zeit,
wie lange der Vertrag mindestens dauern muss.

Wenn Sie auf der Internet-Seite in dem Warenkorb-Bereich sind, muss dort stehen:

  • Diesen Vertrag gibt es in diesen verschiedenen Sprachen.
  • Es gibt Einschränkungen bei der Lieferung.

Zum Beispiel:
Diese Sachen werden nur in bestimmte Länder geliefert.

Wie muss der Bestell-Knopf aussehen?

Der Verkäufer muss dem Käufer bestimmte Informationen mitteilen.
Zum Beispiel:


Dass eine Sache etwas kostet.
Das steht im Gesetz.

Deshalb muss es einen Bestell-Knopf geben.
Dieser Bestell-Knopf heißt manchmal auch Button.
Das spricht man so aus: Bat-en.

Auf dem Bestell-Knopf muss man lesen können:

  • Kaufen

oder

  • Zahlungspflichtig bestellen

oder

  • ein anderer Satz.

In dem Satz muss deutlich werden:
Ich kaufe beim Klicken diese Sache.

Wann bin ich nicht verpflichtet meine bestellten Sachen zu bezahlen?

Sie müssen die Rechnung nicht bezahlen, wenn:    

  • Der Verkäufer Ihnen etwas berechnen will,
    was Sie nicht bestellt haben.

  • Das Häkchen für die Bestellung schon vorher eingestellt war.


Nur wenn Sie eine Sache oder Dienstleistung wirklich selbst ausgewählt haben,
kommt es zu einem Vertrag.
Dann muss Ihnen der Verkäufer eine E-Mail schicken.
In der E-Mail steht:
      Ja, ich habe Ihre Bestellung erhalten.

Der Vertrag mit dem Verkäufer ist aber erst gültig,
wenn der Verkäufer die Sachen versendet hat.

Alle Informationen zu dem Thema Internet-Vertrag finden Sie auf den Internet-Seiten in den
Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Die Abkürzung ist: AGB

In den AGB steht zum Beispiel:

  • Welche Schritte führen zu einem Vertrag.
  • Wie kann ich eine Eingabe rückgängig machen.

Das Kompetenz-Zentrum Leichte Sprache


hat den Text im Jahr 2022 in Leichte Sprache übersetzt.
Dudweilerstraße 72
66 111 Saarbrücken
0 681 93 62 15 05
www.leicht-sprechen.de

Mitglied im Netzwerk Leichte Sprache

Die Prüflese-Gruppe von der reha gmbh in Saarbrücken hat den Text geprüft.

Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.
Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

Das Europäische Zeichen für Leichte Sprache:
© Europäisches Logo für einfaches Lesen:
Inclusion Europe.
www.inclusion-europe.eu/easy-to-read


Wir schreiben in dem Text nur die männliche Form.
Zum Beispiel: Verkäufer.
Weil das leichter zu lesen ist.
Gemeint sind aber immer auch alle Menschen.

Was ist eine Verbraucher-Zentrale?

 

Die Verbraucher-Zentralen helfen Menschen in Deutschland.

Die Verbraucher-Zentralen bekommen Geld vom Staat.

Aber sie arbeiten unabhängig.

Die Verbraucher-Zentralen beraten.

Zum Beispiel:

 

- Was kann ich kaufen?

- Wo muss ich aufpassen?

 

Die Verbraucher-Zentralen geben Tipps für den Alltag.

In jedem Bundes-Land gibt es eine Verbraucher-Zentrale.

 

Wo bekomme ich Hilfe? 

 

Die Verbraucher-Zentralen beraten Sie.

Zum Beispiel:

- in den Beratungsstellen

- am Telefon

- im Internet

Es gibt Infos zu verschiedenen Themen.

Zum Beispiel:

- Verträge und Beschwerden

- Energie

- Finanzen und Versicherungen

- Gesundheit

- Ernährung

- digitale Welt

- Reise.

Die Verbraucher-Zentralen helfen auch bei anderen Sachen.

Zum Beispiel:

- Sie prüfen: Hält sich jemand nicht an das Gesetz?

Dann zeigen sie das an.

- Sie geben Infos an die Öffentlichkeit weiter.

- Sie vertreten Interessen von Verbrauchern bei Politik und Wirtschaft.

Die Angebote sind in jedem Bundes-Land anders.

Angebote in Leichter Sprache

 

Die Verbraucher-Zentralen haben Angebote in Leichter Sprache.

Zum Beispiel:

- Infos

- Beratungen

Leichte Sprache ist eine besondere Form von Sprache.

Die Sätze sind kurz.

Und die Wörter sind einfach.

So können alle Menschen die Infos verstehen.

 

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