Drei- bis viermal im Jahr laden wir morgens zum digitalen verbraucherpolitischen Frühstück zu einem aktuellen Thema. Unser nächstes Thema am 19.6.2026: Die Zuckerabgabe. Melden Sie sich hier zur Teilnahme an!
- 19. Juni 2026
- 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr
- digital über MS Teams
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Ein hoher Konsum stark zuckerhaltiger Getränke erhöht das Risiko für starkes Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deutschland zählt zu den EU-Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch zuckergesüßter Getränke – mit spürbaren Folgen für die Betroffenen und das Gesundheitssystem. Besonders Kinder und Jugendliche konsumieren große Mengen Softdrinks.
Als Teil der Lösung wird eine Herstellerabgabe auf Süßgetränke diskutiert. Erfahrungen aus mehr als 60 Ländern zeigen: sinkender Konsum, reduzierte Zuckergehalte, positive gesundheitliche Effekte. Kritiker bezweifeln hingegen die Aussagekraft der Studien und warnen vor Eingriffen in Konsumfreiheit sowie negativen Folgen für Landwirtschaft und Getränkeindustrie.
Nachdem die CDU noch im Februar 2026 eine „Zuckersteuer“ auf ihrem Bundesparteitag abgelehnt hatte, ist nun Bewegung in die politische Debatte gekommen. Die Bundesregierung hat sich Ende April für die Einführung einer solchen Abgabe ausgesprochen. Denkbar ist, dass sie bereits Ende Juni im Zusammenhang mit dem Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung im Bundestag verabschiedet wird.
In unserem verbraucherpolitischen Frühstück diskutieren wir, welchen Beitrag eine Herstellerabgabe auf Süßgetränke zu einer gesünderen Ernährung leisten kann, welche internationalen Erfahrungen vorliegen und wie eine wirksame Ausgestaltung in Deutschland aussehen sollte.
Programm
7:45 Uhr
| Ankommen mit eigenen Kaffee oder Tee |
8:00 Uhr
| Begrüßung (Philipp Wendt, Vorstand Verbraucherzentrale Hessen) |
8:15 Uhr
| Impulsvorträge: - Herstellerabgabe auf Süßgetränke im internationalen Vergleich (N.N.)
- Adipositas-Epidemie bei Kindern (N.N.)
- Verbraucherperspektive auf die Herstellerabgabe (Stella Glogowski, Leitung Fachgruppe Lebensmittel und Ernährung, Verbraucherzentrale Hessen)
|
8:45 Uhr
| Diskussion mit den Referent:innen und - Heike Hofmann, Staatsministerin, Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (angefragt)
- Dr. Helena Ludwig-Walz, Leiterin der Forschungsgruppe Familie, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden (angefragt)
- N. N. (Mitglied eines hessischen Stadtschüler:innenrats)
Moderation: Philipp Wendt, Vorstand Verbraucherzentrale Hessen |
9:30 Uhr
| Schlusswort und Ende der Veranstaltung |
Das digitale verbraucherpolitische Frühstück findet in der Regel über Microsoft Teams statt. Nach Anmeldung senden wir Ihnen den Zugangslink rechtzeitig an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse.
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