Um die Verbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen, bleiben unsere Beratungsstellen derzeit geschlossen. Wir sind aber weiterhin für Sie da: telefonisch, mit Videoberatung oder Beratung per E-Mail. Nutzen Sie unser umfangreiches digitales Beratungsangebot!

Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
Off

Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


10. Mai: Erneut zahlreiche Erpressungsversuche im Umlauf

Zu Beginn der Woche erreichte uns erneut eine Welle an E-Mails, welche die Absicht haben, Bitcoins von unerfahrenen Verbrauchern zu erpressen. Dazu geben die Verfasser vor, sich in Ihr Betriebssystem gehackt und Sie beim Besuch pornografischer Seiten geflimt zu haben. Um zu verhindern, dass das aufgezeichnete Material an sämtliche Kontakte geschickt wird, müsse man 1000 USD an ein Bitcoin-Wallet senden. Natürlich entspricht dies nicht der Wahrheit und ein solches Videomaterial existiert nicht. Sollte Sie dieser oder ein ähnlicher Betrugsversuch erreichen, dann empfehlen wir, die Zahlungsforderung zu ignorieren und Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Weitere Informationen rund um das Thema Bitcoin-Erpressung finden Sie hier.

10.05.2021 Bitcoin Erpressung_0.png

 

07. Mai: Gefälschte E-Mails der Postbank im Umlauf

Nach längerer Pause erhielten wir heute zahlreiche Phishing-Mails, die vermeintlich von der Postbank stammen. Besagte Mails wurden uns mit dem Betreff "Kundennummer ID: Zahlenfolge" weitergeleitet und folgen einem klassischen Phishing-Schema. Angeblich hat die Postbank ein neues Sicherheitssystem eingeführt, welches Sie umgehend aktivieren müssen. Die Aktivierung soll dabei in Form einer Dateneingabe und per Link erfolgen. Dass es sich hierbei um einen Phishing-Versuch handelt, lässt sich schnell an der unseriösen Absenderadresse und der unpersönlichen Anrede erkennen. Sollten Sie diesen oder einen ähnlichen Phishing-Versuch erhalten, empfehlen wir, diesen unbeantwortet zu löschen.

07.05.21 Postbank Kundenummer ID Zahlenfolge.png

 

06. Mai: Sparkasse bleibt im Phishing-Fokus

Mit der Betreffzeile "Kundenmitteilung" erreichten uns heute in großer Zahl weitere Phishing-Versuche, welche sich an die Kundschaft der Sparkasse richten. Wie schon in der gestrigen Variante, werden Sie auch in dieser Version zu einer Bestätigung Ihres Kontos in Form einer Dateneingabe aufgefordert. Solange dieser Aufforderung nicht Folge geleistet wird, bleibe das Konto für sämtliche Transaktionen gesperrt. Der Button "Zur Bestätigung" führt natürlich nicht auf die echte Webseite der Sparkasse, sondern auf eine Fälschung. Alle Informationen die dort eingetragen werden, landen direkt in den Händen der unbekannten Kriminellen. Verschieben Sie diese und ähnliche Phishing-Mails einfach unbeantwortet in den Spamordner.

06.05.21 Sparkasse Kundemitteilung.png

 

05. Mai: Sparkassen-Kundschaft wieder im Fokus der Phishing-Betrüger

Mitte der Woche war es die Kundschaft der Sparkasse, welche besonders unter Phishing-Versuchen zu leiden hatte. Unter anderem wurde uns die Variante "Wichtige Mitteilung" zugesandt, welche auf den ersten Blick eine Sicherheitsbenachrichtigung zu sein scheint. Wie üblich werden die Empfänger dazu aufgefordert, sich über einen beigefügten Link in das persönliche Konto einzuloggen. Diese Aufforderung sei angeblich Teil einer neuen Maßnahme, welche die Datensicherheit aller Sparkassen-Kunden erhöhen soll. Ein Ignorieren der Aufforderung habe zudem zur Folge, dass Ihr Konto "in Zukunft nicht mehr nutzbar sein" wird. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern! Solche Drohungen sind typisch für E-Mails dieser Art und sollen zu unüberlegtem Handeln verleiten. Schützen Sie Ihre Daten, indem Sie diese und ähnliche Phishing-Mails unbeantwortet in den Spamordner verschieben.

 05.05.21 Sparkasse Wichtige Mitteilung_0.png

 

04. Mai: Phishing im Namen der Volksbank

Seit gestern senden Phishing-Betrüger wieder vermehrt Nachrichten, wie "Wir aktualisieren den Service-Vertrag", an Kunden und Kundinnen der Volks- und Raiffeisenbank. In besagten Mails ruft die "Volksbank" zu einer Datenüberprüfung auf, welche aufgrund neuer "Bankänderungen" notwendig sei. Um dieser Überprüfung zuzustimmen, müsse man lediglich dem beigefügten Link folgen und sich im Online-Banking anmelden. Natürlich handelt es sich hierbei um eine perfide Masche, mit der die Verfasser versuchen, an Ihre sensiblen Login-Daten zu gelangen. Wir raten auch in diesem Fall dazu, die Aufforderung zur Dateneingabe und den enthaltenen Link zu ignorieren. Andernfalls könnten die Verfasser der Mail z.B. betrügerische Online-Banking-Überweisungen in Ihrem Namen durchführen.

4.05.21 VR Wir aktualisieren den Servicevertrag.png

 

03. Mai: Bitcoin-Erpressungen wieder im Trend

Mit dem Betreff "Passwort ändern" erreichten uns heute wieder viele betrügerische E-Mails, die versuchen Bitcoins von unerfahrenen Verbrauchern zu erpressen. Besagter Betrugsversuch wurde vermutlich mit einem Übersetzungsprogramm übersetzt und folgt inhaltlich einer altbekannten Masche. Der Verfasser habe sich Zugang zu Ihrem Computer verschafft, die Kamera aktiviert und Sie beim Besuch pornografischer Seiten gefilmt. Ferner habe er Kenntnis über sämliche persönliche Kontakte aus E-Mail-Programmen und den sozialen Medien. Sollte man der Aufforderung 1200€ in Bitcoins zu überweisen, nicht nachkommen, so droht der "Hacker" das Videomaterial an Ihre gesamte Kontaktliste zu verschicken. Natürlich existiert eine solche Aufzeichnung nicht und der Inhalt dieser Mail ist frei erfunden. Sollten Sie einen solchen Betrugsversuch erhalten, empfehlen wir, sämtliche Forderungen zu ignorieren und Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Weitere Informationen rund um das Thema Bitcoin-Erpressung finden Sie hier.

03.05.21 Bitcoin Passwort ändern.png