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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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  1. Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


16. - 17. Januar: PayPal-Kunden von Phishing betroffen

Mitte der Woche sind es vor allem die Kunden von PayPal, die unter Phishing zu leiden haben. Wir erhalten viele E-Mails unter der Betreffzeile "Sicherheitsüberprüfung". Angeblich gab es am 11.12.2018 eine Änderung der Datenschutzerklärung. Im Zuge dessen, werden die Kunden aufgefordert Ihre Daten zu validieren, andernfalls  folge eine Sperrung Ihres Kontos. Ein beigefügter Link gibt den Kunden die Möglichkeit zum "Fortfahren". Folgen Sie unter keinen Umständen diesem Link! Ignorieren Sie die Aufforderung und verschieben Sie diese und andere Betrugsversuche unbeantwortet in den Spamordner.

PayPal 16.01.19 Sicherheitsübeprüfung

Auch heute erhielten wir weitere Phishing-Mails, die im Namen von PayPal verschickt wurden. Besonders häufig erreichte uns hierbei die Variante mit dem Betreff "Ihre Liquidität ist gefährdet", in welcher Sie auf ein angebliches Liquiditätsrisiko hingewiesen werden. Damit eine weitere Zusammenarbeit möglich ist, müsse per Link eine Dateneingabe durchgeführt und die Zahlungsfähigkeit bestätigt werden. Lassen Sie sich nicht von der persönlichen Anrede und dem für Phishing-Mails ungewöhnlich seriösen Absender "Pay-Pal-Kundencenter-serviceanfragen@gmx.de" täuschen, denn hierbei handelt es sich um einen Betrugsversuch. Wie auch sonst raten wir derartige Mails zu ignorieren und in den Spam-Ordner zu schicken.

PayPal 17.01.19 Ihre Liquidität ist gefährdet

15.Januar: Betrüger zielen auf Kunden der Sparkasse

  Kurz nach dem Wochenende erreichen uns wieder mal vorwiegend Phishing-Mails die auf Kunden der Sparkasse abzielen. In der aktuellen Variante, mit der Betreffzeile "Ihre Liquidität ist gefährdet", werden die Empfänger zu einer Legitimation Ihrer Daten aufgefordert, andernfalls könne man die Liquidität des Kontos nicht mehr garantieren. Auch diese E-Mail ist ein geschickter Versuch, unerfahrene Verbraucher zur Preisgabe persönlicher Daten zu bewegen. Ignorieren Sie die Aufforderung und verschieben Sie diese und andere Betrugsversuche unbeantwortet in ihren Spamordner.

15.1 sparkasse

11.-14. Januar: Amazon bleibt Hauptziel der Phishing-Betrüger

Auch heute erhielten wir vor allem Phishing im Namen von Amazon. In der heutigen Version mit dem Betreff "Verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt!" fordern die Betrüger Sie wieder zu einem manuellen Datenabgleich per Link auf. Angeblich wurden "verschiedene bedenkliche Anmeldeaktivitäten entdeckt" und daraufhin eine vorläufige Sperrung des Kundenkontos eingeleitet. Lassen Sie sich nicht von der persönlichen Anrede täuschen, denn hierbei handelt es sich um einen Betrugsversuch. Schließlich würde weder Amazon, noch ein anderes seriöses Unternehmen, Sie per Mail zur Angabe sensibler Kontodaten aufrufen. Wir empfehlen daher, diese und ähnliche Mails zu ignorieren und in den Spam-Ordner zu verschieben.

 Amazon 11.01.2019 Vеrԁächtigе Αnmеlԁеaktivitätеn festgestellt!

10. Januar: Amazon-Kunden erneut im Phishing-Fokus

Auch heute waren es die Kunden des Online-Versandhändlers Amazon, die besonders von Phishing betroffen waren. In der aktuellen Version "Mögliche Konto Sperrung Amazon.de" werden die Leser über ein neues Update informiert, welches die Sicherheitsstandards von Amazon verbessern soll. Damit "das neue Update bei ihnen wirksam" ist, sei es notwendig einen manuellen Datenabgleich durchzuführen. Zudem drohen die Betrüger mit einer automatisch eingeleiteten Sperre des Kontos, wenn die genannte Frist nicht eingehalten wird. Offensichtlich handelt es sich bei diesen Mails um Betrugsversuche. Deshalb raten wir auch hier: Ignorieren Sie Mails dieser Art, folgen Sie keinen Verlinkungen und geben Sie insbesondere keine sensiblen Daten preis.

d Amazon 10.01.2019 Mögliche Konto Sperrung Amazon.de

Auch erreichten uns heute wieder äußerst viele Mails, in welchen die Betrüger versuchen Bitcoins zu erpressen und mit der Veröffentlichung von Videomitschnitten drohen. Die beiden aktuellsten Betreffzeilen sind "Nachricht vom Sicherheitsdienst. Der Zugang zu Ihrem Konto erfolgt uber Dritte." und "Hohe Gefahr. Konto wurde angegriffen." Genaueres zu diesem Thema finden Sie weiter unten im Artikel des 07. Januar, sowie unter folgendem Link.

Bitcoin-Erpressung 10.01.2019 Nachricht vom Sicherheitsdienst. Der Zugang zu Ihrem Konto erfolgt uber Dritte